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Onlinescheidung?
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alfonsbauer
Grade reingestolpert
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Anmeldungsdatum: 08.03.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 08.03.10 - 12:51    Titel: Onlinescheidung? Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich und meine Frau haben nach langen Jahren beschlossen, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich will jetzt hier gar nix persönliches erzählen, weil ich selber erstmal mit der Situation klarkommen muss.
Wir sind uns prinzipiell in allen Sachen (Besitz, Finanzen) einig, die Frage ist jetzt nur, ob eine Onlinescheidung Sinn macht?
Hab da zum Beispiel das hier gefunden: http://www.ehe-scheidung-online.de .
Ist sowas eine gute Idee? Es geht mir in erster Linie darum, die Scheidung etwas günstiger zu machen, weil wir nicht grade Krösus sind....
Hat vielleicht irgendwer Erfahrungen mit sowas?
Danke im Voraus!
Alfons
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Akilah
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Anmeldungsdatum: 02.10.2009
Beiträge: 3919

BeitragVerfasst am: 08.03.10 - 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Guck mal hier http://forum.kijiji.de/viewtopic.php?t=89304
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eisprinzessin82
Power-User
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Anmeldungsdatum: 02.07.2008
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt ja schon einen Link dazu.... Ich hatte das also vor Kurzem und bei Interesse schicke ich gern per PN den Link zu einer Anwaltskanzlei, die das sehr schnell, freundlich und günstig (unabhängig vom Einkommen) im gesamten Bundesgebiet übernehmen.

Liebe Grüße...
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liverstein1
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 16481

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

eisprinzessin82 hat Folgendes geschrieben:
(unabhängig vom Einkommen)

Interessant. Hätte ich mich vor Jahren doch mal schlau machen sollen, ob es das da auch schon gab Smile
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Carolinitajuchu
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 1539
Wohnort: a Casa

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Also Sachen gibt es Surprised Ich finde das ein wenig unpersönlich und wenn man sich einig ist, dann kann man auch zu einem Anwalt gehen zusammen. Ausser man hasst sich so sehr dass man sich nicht mehr sehen will, dann ist sowas nicht schlecht denk ich. Confused
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eisprinzessin82
Power-User
Power-User



Anmeldungsdatum: 02.07.2008
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, so sehr persönlich ist eine Scheidung meiner Meinung nach sowieso nicht. Jedenfalls war es bei uns wirklich mehr der Verwaltungsakt als alles andere... Und wir haben ungefähr 800 Euro gespart dadurch- dafür konnten wir beide auf den gemeinsamen Anwaltsbesuch gut verzichten Laughing
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liverstein1
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 16481

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Eben..... und gerade, wenn man sich einig ist, nur einen Anwalt nimmt, weil man eben einen braucht, es keinerlei Streit noch einen Wert zum Streiten gibt, weil man alles selbst aufgeteilt hat, verstehe ich nicht, wieso es dann gerecht sein soll, die beiden Gehälter zusammenzulegen und danach die Gebühren zu berechnen.

In Geschäften fragt auch keiner, was man verdient, sondern die Preise sind fest.
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Ratte
Community-Freak
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Anmeldungsdatum: 09.09.2009
Beiträge: 103
Wohnort: unter der Stadt

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Onlinescheidungen mögen ja preiswert sein, trotzdem würde ich nicht jedem dazu raten. Für mich stellt sich die Frage, wie gut ist eine Rechtsberatung in Sachen Scheidung, wenn ich den Anwalt nicht persönlich sprechen kann? Viele Scheidungswillige verschenken oft Geld, nur weil sie den Anwalt bzw. Geld sparen wollen. Ich denke dabei in erster Linie an die Möglichkeiten, Unterhalt zu erhalten und an die gerechte Aufteilung des Zugewinns. Wink
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Carolinitajuchu
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 1539
Wohnort: a Casa

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

eisprinzessin82 hat Folgendes geschrieben:
Naja, so sehr persönlich ist eine Scheidung meiner Meinung nach sowieso nicht.


Klar ist das persönlich, schließlich hatte man eine Ehe und hat geheiratet, was auch sehr persönlich ist.
Aber online find ich doof, man sollte sich schon noch gegenüber treten können das ist nur fair.
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liverstein1
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 16481

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wäre ja auch kein Problem. Ich finde aber gerechter, daß der Preis sich nicht nach dem Einkommen, sondern der erbrachten Leistung richtet, die der Anwalt und das Gericht erbringen.

Nochmal, beim Bäcker kostet ein Brötchen auch für jeden das Gleiche.....egal, was jemand verdient.
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Ratte
Community-Freak
Community-Freak



Anmeldungsdatum: 09.09.2009
Beiträge: 103
Wohnort: unter der Stadt

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

liverstein1 hat Folgendes geschrieben:
Wäre ja auch kein Problem. Ich finde aber gerechter, daß der Preis sich nicht nach dem Einkommen, sondern der erbrachten Leistung richtet, die der Anwalt und das Gericht erbringen.

Nochmal, beim Bäcker kostet ein Brötchen auch für jeden das Gleiche.....egal, was jemand verdient.


Da stimme ich dir zu. Wink
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Carolinitajuchu
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 1539
Wohnort: a Casa

BeitragVerfasst am: 11.03.10 - 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

liverstein1 hat Folgendes geschrieben:
Wäre ja auch kein Problem. Ich finde aber gerechter, daß der Preis sich nicht nach dem Einkommen, sondern der erbrachten Leistung richtet, die der Anwalt und das Gericht erbringen.

Nochmal, beim Bäcker kostet ein Brötchen auch für jeden das Gleiche.....egal, was jemand verdient.


Das fände ich genauso und es wäre gerecht, nur ich glaube nicht dass sowas je eintreten wird. Es wird immer alles nach Einkommen, Vermögen ect. berechnet. Das kann beim Notar sein oder beim Anwalt, ja sogar beim Arbeitsamt wird erst geschaut was du hast und wehe dir du hast zuviel.
Ich war vor einem Jahr wegen einer Erbangelegenheit beim Notar, ich schwöre es euch der hat nichts gemacht der hat 10 Minuten mit uns gesprochen, hat uns seine Unterlagen geschickt und die Rechnung war gesalzen. Und warum? Weil das was der Notar bekommen sollte, vom Wert des Erbes berechnet wurde nicht von dem was der geleistet hat ( nämlich nix ausser einer Unterschrift )
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eisprinzessin82
Power-User
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Anmeldungsdatum: 02.07.2008
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 12.03.10 - 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Carolinitajuchu]
Klar ist das persönlich, schließlich hatte man eine Ehe und hat geheiratet, was auch sehr persönlich ist.
Aber online find ich doof, man sollte sich schon noch gegenüber treten können das ist nur fair.[/quote]

Wir können uns ja auch gut gegenüber treten. So eine Onlinescheidung basiert ja im Wesentlichen darauf, dass man alles miteinander geklärt hat (Unterhalt, Sorgerecht für das Kind und und und...) Das funktioniert nicht, wenn man sich nicht mehr miteinander versteht. Ich denke, ob man dann gemeinsam zu einer Anwaltskanzlei fährt und die notwendigen Angaben dort macht oder ob man das per email erledigt, ist dann zweitrangig, oder? Deshalb ist so etwas auch nur dann zu empfehlen, wenn sich beide Seiten sicher sind. Bei uns war es auch so, dass klar war, dass keiner von beiden Unterhaltsansprüche an den anderen haben wird. Wir gehen beide arbeiten, verdienen ähnlich- was sollten wir uns da rumstreiten?

Dass eine Scheidung nicht persönlich ist war auf den rechtlichen Vorgang an sich bezogen. Natürlich ist es nochmal eine andere Sache, wie man sich persönlich damit auseinandersetzt, dass die eigene Ehe zerbrochen ist.
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liverstein1
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 16481

BeitragVerfasst am: 12.03.10 - 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Carolinitajuchu hat Folgendes geschrieben:

Es wird immer alles nach Einkommen, Vermögen ect. berechnet.


Bei dieser Onlinescheidung scheinbar wohl eben nicht, deswegen zog ich das doch raus. Dass da eben unabhängig vom Einkommen Gebühren anfallen. Falls ich es richtig verstanden habe Wink
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eisprinzessin82
Power-User
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Anmeldungsdatum: 02.07.2008
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 12.03.10 - 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Genau, es gab einen festen Satz für unsere Anwältin und der war unabhängig von unserem Einkommen. Ich dachte auch erst, dass das wegen der Gebührenordnung nicht geht- aber ich hab mir das erklären lassen und so konnten wir tatsächlich jede Menge sparen. Die Gerichtsgebühren haben sich natürlich trotzdem nach Einkommen berechnet- darauf hat ja auch die Anwältin keinen Einfluss.
Aber ich denke, es gibt auch Onlinescheidungen, die trotzdem genau so viel kosten wie "normale Scheidungen"- nur dass man sich dann die Zeit spart, zum Anwalt hinzugehen.
Ach ja, Voraussetzung bei uns war tatsächlich, dass es nur um die Scheidung ging und nicht gleichzeitig Kindesunterhalt oder Umgangsrecht oder Sorgerecht oder sowas geklärt wurde. Aber das war uns beiden nur Recht so Smile
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