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südstadt
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Anmeldungsdatum: 10.07.2008
Beiträge: 180
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 09.03.10 - 08:17    Titel: so werden Problem gelöst Antworten mit Zitat

Im berliner Problem-Bezirk Neukölln sind die Gewaltvorfälle an Schulen im ersten Halbjahr 2009/2010 gegenüber demselben Vorjahreszeitraum von 123 auf 82 zurückgegangen.

Super sollte man meinen, aber, ihr werdet es vermuten. Nicht real natürlich – aber statistisch.
Verpackt ist die Statistikschönung als “Stärkung der Eigenverantwortung und Selbstständigkeit der Schulen auch im Umgang mit Gewaltvorfällen und Notfallsituationen”
Man lässt einfach verschiedene Delikte weg und alles ist in "Ordnung". Das grösste Problem in diesem Land sind offensichtlich die Politiker.

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/296544.html
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Cilon
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Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 2679
Wohnort: Germania Superior

BeitragVerfasst am: 09.03.10 - 09:52    Titel: Re: so werden Problem gelöst Antworten mit Zitat

südstadt hat Folgendes geschrieben:
Im berliner Problem-Bezirk Neukölln sind die Gewaltvorfälle an Schulen im ersten Halbjahr 2009/2010 gegenüber demselben Vorjahreszeitraum von 123 auf 82 zurückgegangen.

Super sollte man meinen, aber, ihr werdet es vermuten. Nicht real natürlich – aber statistisch.
Verpackt ist die Statistikschönung als “Stärkung der Eigenverantwortung und Selbstständigkeit der Schulen auch im Umgang mit Gewaltvorfällen und Notfallsituationen”
Man lässt einfach verschiedene Delikte weg und alles ist in "Ordnung". Das grösste Problem in diesem Land sind offensichtlich die Politiker.

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/296544.html

In diesem Beitrag fehlt eine wichtige Information, die ich hiermit nachreichen möchte: Der Beschluss dieser Schulbehörde umfasst ja auch die Neubewertung von Vorkommnissen an Schulen.

Zitatauszug:

Berliner Kurier hat Folgendes geschrieben:
Folgende Delikte sind nun nicht mehr meldepflichtig: Schlägereien, Beleidigungen von Lehrern, Sachbeschädigungen, Anpöbelei, Selbsttötungs-Gedanken und -äußerungen, Todesfall im schulischen Umfeld.


Dies ist eine beliebte Methode, Statistiken durch Fummelei an den Parametern nach oben oder nach unten - je nach Gusto - zu "frisieren". In diesem Fall lässt man ganz einfach die Meldepflicht entfallen.

Normalerweise nennt man solches Selbstbelügen "den Kopf in den Sand stecken".
Dieser Effekt ist auch bei ganz kleinen Kindern zu beobachten. Sie halten sich die Hand vor die Augen und meinen, dass - wenn sie selbst nichts sehen - dann auch niemand anders sie sehen könne.

Dass jetzt aber die Politiker (in diesem Fall wohl der Berliner Senat) auch schon auf Kleinkind-Niveau fallen, ist höchst bedenklich....
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 10.03.10 - 17:47    Titel: Re: so werden Problem gelöst Antworten mit Zitat

Cilon hat Folgendes geschrieben:
südstadt hat Folgendes geschrieben:
Im berliner Problem-Bezirk Neukölln sind die Gewaltvorfälle an Schulen im ersten Halbjahr 2009/2010 gegenüber demselben Vorjahreszeitraum von 123 auf 82 zurückgegangen.

Super sollte man meinen, aber, ihr werdet es vermuten. Nicht real natürlich – aber statistisch.
Verpackt ist die Statistikschönung als “Stärkung der Eigenverantwortung und Selbstständigkeit der Schulen auch im Umgang mit Gewaltvorfällen und Notfallsituationen”
Man lässt einfach verschiedene Delikte weg und alles ist in "Ordnung". Das grösste Problem in diesem Land sind offensichtlich die Politiker.

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/296544.html

In diesem Beitrag fehlt eine wichtige Information, die ich hiermit nachreichen möchte: Der Beschluss dieser Schulbehörde umfasst ja auch die Neubewertung von Vorkommnissen an Schulen.

Zitatauszug:

Berliner Kurier hat Folgendes geschrieben:
Folgende Delikte sind nun nicht mehr meldepflichtig: Schlägereien, Beleidigungen von Lehrern, Sachbeschädigungen, Anpöbelei, Selbsttötungs-Gedanken und -äußerungen, Todesfall im schulischen Umfeld.


Dies ist eine beliebte Methode, Statistiken durch Fummelei an den Parametern nach oben oder nach unten - je nach Gusto - zu "frisieren". In diesem Fall lässt man ganz einfach die Meldepflicht entfallen.

Normalerweise nennt man solches Selbstbelügen "den Kopf in den Sand stecken".
Dieser Effekt ist auch bei ganz kleinen Kindern zu beobachten. Sie halten sich die Hand vor die Augen und meinen, dass - wenn sie selbst nichts sehen - dann auch niemand anders sie sehen könne.

Dass jetzt aber die Politiker (in diesem Fall wohl der Berliner Senat) auch schon auf Kleinkind-Niveau fallen, ist höchst bedenklich....


Vorgestern war doch eine Sendung über Migranten in Bonn da.
Und merkwürdigerweise hat der Lehrer drei Schüler einer Oberschule ausgesucht die angeblich keine Vorfälle kannten.

Man kann sich vorstellen wie es beim Rest der Schüler aussieht.

Die Propaganda erhält bereits DDR-Niveau.



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