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Cantabile1957 Community-Guru

Anmeldungsdatum: 14.08.2009 Beiträge: 935 Wohnort: Fitzen
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Verfasst am: 10.03.10 - 14:34 Titel: Oeps, Irrtum |
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Entschuldige, wußte nicht dass ich den Small Talk verlassen hatte War mir auch nicht wirklich aufgefallen. |
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katja291266 Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 26.04.2005 Beiträge: 11331 Wohnort: im hohen Norden
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Verfasst am: 10.03.10 - 14:55 Titel: |
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@Terrorkäfer
Was mich bei der ganzen Sache stört und auch ein bisschen ärgert, ist, dass die TE noch mit keinem Wort geschrieben hat, dass man sich professionell helfen lassen kann und dies auch tun sollte. Es wird nur immer wieder auf einen Test hingewiesen, den man im Internet finden kann. Es geht ihr auch nicht nur um das Thema ansich, sonst würde sie es nicht immer wieder auf ihre Person beziehen.
Das Thema ist tatsächlich interessant. Aber es bleibt nur dann interessant und glaubhaft, wenn die Fakten nicht nur aus Links aus dem Internet bestehen würden. Mir fehlt nach wie vor eine fachlich fundierte Meinung. Ansonsten bleibt es eine Aneinanderreihung von Informationen, die man im Netz finden kann. Wikipedia ist zwar keine schlechte Quelle, aber bewiesenermaßen stimmen auch dort nicht alle Angaben.
Sucht man bei Google unter dem Stichwort Hochsensibilität, bekommt man etliche Links angeboten, in denen man Tests als Selbstdiagnose anbietet. Sowas empfinde ich definitiv nicht als seriös. Ich bestreite nicht, dass es diese "Erkrankung" wirklich gibt. ADS und ADHS gibt es ja auch wirklich. Aber die Präsentation - gerade im Internet - lässt HS als eine Art Modeerscheinung erscheinen. |
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Terrorkäfer Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 26.11.2005 Beiträge: 12806
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Verfasst am: 10.03.10 - 15:17 Titel: |
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| katja291266 hat Folgendes geschrieben: |
@Terrorkäfer
Was mich bei der ganzen Sache stört und auch ein bisschen ärgert, ist, dass die TE noch mit keinem Wort geschrieben hat, dass man sich professionell helfen lassen kann und dies auch tun sollte. Es wird nur immer wieder auf einen Test hingewiesen, den man im Internet finden kann. Es geht ihr auch nicht nur um das Thema ansich, sonst würde sie es nicht immer wieder auf ihre Person beziehen. |
Professionelle Hilfe.....naja, ich würde doch mal sagen, dass die HS an sich nicht "therapierbar" ist und ja eigentlich auch nicht therapiert werden muss, denn man kann ja damit gefahrlos (sowohl für sich als auch andere) leben und wird sicher auch noicht allzugroß im alltäglichen Leben eingeschränkt.
Wenn, dann psychsische Erkrankungen, deren Grund unter anderem auch in einer HS zu finden ist.
Worauf soll sie es sonst beziehen wenn sie gefragt wir: Wie kommst du darauf ? Woher beziehst du deine Erkentnisse ? usw.
Sie hat ja auch allgemein darüber geschrieben bzw. zitiert - über die "besonderen Eigenschaften" der HSP oder auch mal allgemeine Dinge erwähnt von den Usern solcher Spezialforen.
Komplett für andere reden kann sie ja schlecht....
Suhlen tut sie sich dennoch nicht (find ich), denn suhlen wäre ja jammern, Mitleid erwarten, ALLES darauf schieben usw. Den Eindruck habe ich hier nicht.
| katja291266 hat Folgendes geschrieben: |
Das Thema ist tatsächlich interessant. Aber es bleibt nur dann interessant und glaubhaft, wenn die Fakten nicht nur aus Links aus dem Internet bestehen würden. Mir fehlt nach wie vor eine fachlich fundierte Meinung. Ansonsten bleibt es eine Aneinanderreihung von Informationen, die man im Netz finden kann. Wikipedia ist zwar keine schlechte Quelle, aber bewiesenermaßen stimmen auch dort nicht alle Angaben.
Sucht man bei Google unter dem Stichwort Hochsensibilität, bekommt man etliche Links angeboten, in denen man Tests als Selbstdiagnose anbietet. Sowas empfinde ich definitiv nicht als seriös. Ich bestreite nicht, dass es diese "Erkrankung" wirklich gibt. ADS und ADHS gibt es ja auch wirklich. Aber die Präsentation - gerade im Internet - lässt HS als eine Art Modeerscheinung erscheinen. |
Offenbar gibts keine genaue Maßnahme zur Diagnose (was ja auch wieder auf Störung/Erkrankung schließen lassen würde), habe nur irgendwo von so nem Belastungstest gelesen.
Und wo keine eindeutige Form der Diagnose, da natürlich auch kein Ansatz zu einer professionellen Hilfe, sofern er denn rein für die HS wirklich notwendig wäre.
Modeerscheinung, nunja....irgendwas in der Form wirds schon geben (genauso wie wohl irgend nen Gott bzw. höhere Macht), wenn jemand für sich darin eine Erklärung für sein Wesen findet dann bitte, wenns ihm damit leichter/besser fällt zu leben (nicht zu suhlen ). |
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katja291266 Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 26.04.2005 Beiträge: 11331 Wohnort: im hohen Norden
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Verfasst am: 10.03.10 - 15:54 Titel: |
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Woher nimmt sie denn die Gewissheit, dass die Ursache nicht körperlicher Natur ist? Ich würde schon deshalb z.B. zu einem Neurologen gehen, um Gewissheit zu bekommen. Mir würde nämlich immer im Hinterkopf herumschwirren, dass man vielleicht etwas dagegen tun kann.
Therapie heißt übrigens nicht zwingend, dass eine Heilung dabei herauskommt. Therapie kann auch heißen zu lernen, mit einer Erkrankung umzugehen. Und da finde ich das Internet als alleinige Quelle etwas dürftig.
Mein subjektives Empfinden ist bei Gretchen übrigens, dass sie möchte, dass andere auch HS bei sich finden. Sie rät dazu, einen Test im Internet zu machen. Sie rät nicht dazu, mal checken zu lassen, ob auch eine ganz andere Ursache in Frage kommt. Das ist mir ein bisschen zu einseitig. |
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Nachteule 36 Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 08.10.2005 Beiträge: 10035 Wohnort: in NRW
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Verfasst am: 10.03.10 - 16:09 Titel: |
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| katja291266 hat Folgendes geschrieben: |
| Woher nimmt sie denn die Gewissheit, dass die Ursache nicht körperlicher Natur ist? Ich würde schon deshalb z.B. zu einem Neurologen gehen, um Gewissheit zu bekommen. |
Vielleicht war Gretchen ja schon längst bei einem Neurologen, nicht unbedingt wegen HS, sondern aus ganz anderen Gründen.  |
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Terrorkäfer Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 26.11.2005 Beiträge: 12806
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Verfasst am: 10.03.10 - 16:32 Titel: |
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@katja
Ich stimme dir da schon in gewisser Weise zu.
Nur weil ich für ne respektvolle Diskussion bin heisst es ja nicht, ich wäre nicht auch kritisch.
Welche Ursache für was soll körperlicher Natur sein ? Das Schmerzemfpinden, die "Lichtempfindlichkeit" usw. ?
Ich denke nicht, dass unbedingt will, dass hier nun jeder 5.-6.
User urplötzlich durchs Forum rennt und überall sagt: "Na ich bin halt hochsensibel, ich kann doch da auch nix für"
Nach der Statistik angeblich Betroffener und der Userzahl hier ergibt sich natürlich, dass hier ggf. ein paar User sind, die gewisse "Probleme/Leiden" haben und evtl. bisher nicht so recht wissen, wieso. Für die isses zumindest mal nen Fingerzeig - der natürlich nicht zutreffen muss, ganz klar.
Aber nicht jeder der bspw. den Internet-Mensa-Test besteht, würde auch den eigentlichen Aufnahmetest schaffen und somit zu den Hochintelligenten zählen. Ein halbwegs intelligenter Mensch sollte schon wissen, dass so ein einfacher Test rein gar nichts beweist (eben auch wegen der subjektiven Dinge).
Mir tuts ja nicht weh ob sie "nur" von sich "denkt", sie sei HS oder ob sie es letztlich auch wirklich ist. Und den restlichen Usern hier ja ebenfalls nicht. Man kann mal ordentlich drüber reden und fertig, was jeder Einzelne für sich da herausnimmt, ist seine Sache. |
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saurerDrops Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 5756 Wohnort: 52"31' N , 13"24' O
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Verfasst am: 10.03.10 - 16:37 Titel: |
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| katja291266 hat Folgendes geschrieben: |
| Bigfoot hat Folgendes geschrieben: |
nee, nee, neee...das haste falsch verstanden! ich hatte hierauf:
| Zitat: |
| Anscheinend habe ich einen Hang zur Rücksichtslosigkeit gegenüber sensiblen Menschen. |
geantwortet
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Ich habe Dich schon richtig verstanden. Aber wenn man auf Jammerei nicht entsprechend reagiert, kann es schon mal als unsensibel ausgelegt werden. Ist zumindest meine Erfahrung. Menschen, die den ganzen Tag nur jammern, wollen häufig gar keine konstruktive Hilfe. Sie wollen nur bedauert werden und suhlen sich in ihrem vermeindlichen Leid.
Diese ganzen Tests, um herauszufinden, ob man hochsensibel ist oder nicht sind für mich der größte Humbug überhaupt. Solche Diagnosen sollten immer von einem Fachmann gestellt werden. Unter Umständen kommt dann aber heraus, dass alles eine ganz andere Ursache hat. Wie einfach muss man gestrickt sein, um sich von solchen merkwürdigen Tests im Internet beeinflussen zu lassen? |
Mal in Anlehnung an das Thema …
http://de.wikipedia.org/wiki/Hypochondrie
oder besser noch
http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberchondrie
was beim Schreiben in ca. 40 unterschiedlichen Foren eventuell nicht ausbleibt.
Ich hatte das richtig verstanden, die „Krankheit“ oder die Störung wurde nicht diagnostiziert?
Also durch Selbstdiagnose festgestellt? Aha …. |
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Terrorkäfer Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 26.11.2005 Beiträge: 12806
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Verfasst am: 10.03.10 - 17:15 Titel: |
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@Drops
Und wenn ich es richtig mitbekommen habe (anderes Forum über Google) dann gibt es in dem Sinne bisher keine wirkliche Maßnahme zur Diagnose.
Demnach bleibt momentan nur die Selbstdiagnose über solche Tests.
Kann man von halten was man möchte, ich würde es lediglich als "Möglichkeit, die man mit ins Auge fassen kann" bezeichnen. |
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saurerDrops Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 5756 Wohnort: 52"31' N , 13"24' O
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Verfasst am: 10.03.10 - 17:29 Titel: |
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Aus dem Bauch heraus würde ich immer zum Psychologen gehen, sollte ich auch nur ansatzweise eine solche Symptomatik vermuten. Mit allen Mitteln würde ich das therapieren lassen wollen. Einfach, >ich bin hochsensibel und das ist nun mal so< ist doch keine Lösung. Es sei denn, man fühlt sich wohl damit. "Bitte keine Kritik, ich bin Hochsensibel"...
Ich würde dem Schattenlord zustimmen wollen. Das hört sich alles nach --> mimimi an... |
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Gretchen Power-User

Anmeldungsdatum: 03.03.2010 Beiträge: 53
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Verfasst am: 10.03.10 - 17:30 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben,
Wow, ganz schön viel Information, viele aufgeworfene Fragen!
Nehmen wir mal die Frage nach einer fachlich fundierten Diagnose:
Ich muss jetzt mal plakativ werden, denn wer danach fragt, ist anscheinend immer noch dabei, Hochsensibilität als Krankheit einzustufen :
gibt es z.B. für Homosexualität ein Attest??
Versteht doch bitte, dass nur man selbst beurteilen kann, dass man z.B. Homosexuell oder eben Hochsensibel ist - es bringt einem keine Vorteile, man kann sich nichts dafür kaufen - aber man kann sich selbst besser verstehen! Wie schon weiter vorne angesprochen geht es hier um Lebensqualität - eine rein subjektive Wahrnehmung, über die man nicht streiten kann!!
Darum geht es.
Davon ausgehend, das es um ein Gefühlserleben geht, dass
man einfach als Teil seiner Person akzeptieren KANN,
ist die Frage nach einer Therapie wohl überflüssig, denn die Hochsensibilität selbst macht ja erstmal keine Probleme -
wenn Traumatisierungen ( weiter vorne der link zu Traumafolgestörung und HS), Burnout, PTBS oder Depressionen hinzukommen, ist natürlich die Möglichkeit einer Therapie, basierend auf dem
Konstatieren, dass Hochsensibilität die Grundlage dazu bieten konnte, dass ein Mensch seelisch erkrankt ist, gegeben!
Es kann aber auch schon helfen, sich selbst zu verstehen und in einer Gesellschaft, die eher Ellenbogenqualitäten als hohe Empfindsamkeit honoriert, einen Austausch zu Menschen zu finden, die ähnlich "ticken" - ob die nun in Foren, in Gesprächskreisen oder in Organisationen stattfindet, kann man ja selbst für sich entscheiden - wenn man denn einen solchen sucht.
Und wenn es dabei zum Transfer von Verhaltensweisen kommt, die einem bisher schadeten, aber über die man sich nicht bewusst war, so ist individuell zu unterscheiden, was wer will oder sucht!
Thema HSP - Tests:
Ich habe bereits Stellung bezogen zu diesen Tests, dass sie ohnehin nur Richtungsweisend sein können!
Den zart besaitet Test lehne ich generell ab, auch das habe ich hier
schon gesagt und der Test nach Elain N. Aron, einer anerkannten Psychologin und Universitätsprofessorin, kann als Indikator sehr gute Dienste leisten - wer weiterliest, häätte gesehen, dass Frau Aron selbst von einer Änderung des Lebens nur aufgrund eines Tests abstand nimmt - es ist schliesslich nicht dazu gedacht, alle Eigenverantwortung abzugeben weil man ja hochsensibel ist und
sich somit keiner Belastung mehr aussetzen kann!
Hier kam die Frage auf ( ich glaube von Terrorkäfer) dass ich mich selbst als nicht HS beschreibe, das stimmt nicht!
Bei mir ist die Hochsensibilität sehr stark ausgebildet, ich habe dazu ja schon geschrieben, woran ich das festmache -
aber als intelligenter Mensch konnte ich mir über das Studium der Kommunikationsmodelle aneignen,
Unterhaltungen in Sachebene und Beziehungsebene unterscheiden zu lernen - deshalb nehme ich vieles nicht so persönlich, wie ich es früher getan hätte! Zum Thema destruktive Kommunikationstechniken habe ich ja gestern was eingestellt -
auch das dient aber nur der Information, und soll keine Missionierung sein! Ich wäre halt nicht zufrieden und empfinde es als unter meinem Niveau, auf brüskierende und Bemerkungen die mich bloßstellen sollen, einzugehen !
Allerdings muss ich mich gegen den Vorwurf, ich hielte hier Monologe, doch verwehren - denn ich gebe mir Mühe, aus der
Vielzahl der postings Fragen, die das Thema betreffen auch zufriedenstellend zu beantworten!
Zu den links :
Ich habe hier einen Bericht ( Video) des WDR, einen Zeitungsbericht aus der Stuttagrter Zeitung, Informationen von der schweizer seite "Das Potential der Hochsensibeln" .. verlinkt,
googled man HS, gibt es da viele Trittbrettfahrer, esotherisch angehauchte Seiten, die HS zu einer Art Religion verkehrt haben -
davon möchte ich mich distanzieren -
sicher ist mit einem Phänomen wie HS, gerade weil es noch so unbekannt ist, bei Betroffenen viel geld zu verdienen -
aber solche Ratgeber gibt es ja auch bei Themen rund um Stress, Selbstbewusstsein, Weltuntergangs"spinnerein" à la 2012 ..... und tausende mehr!
Wenn ich überhaupt appeliere, dann an die Vernunft, daran,
logisch und analytisch Zugang zu sich selbst zu finden - wer danach denn sucht!
Jammern ist mir ehrlichgesagt ein Fremdwort, ich vermute mal, es geht darum, dass ich mich Quacksalber gegenüber mit meinen
seelischen befindlichkeiten geöffnet habe, aber gejammert war dabei nichts
Die Frage mit dem Neurologen habe ich auch bereits beantwortet
- ich wurde wegen zig verschiedener symptome physisch untersucht, und es konnte nichts festgestellt werden -
bei Hypochondrie geht es um die Angst vor schlimmen Krankheiten,
ich habe aber zum Glück erfahren dürfen, dass durch die fehlenden Filter und der hohen Empfindsamkeit hochsensible häufig körperliche Probleme haben, die von Normalsensiblen noch gar nicht gespürt werden können - vielleicht wird ja irgendwann im Zuge des Verstehens von HS auch mit den vorurteilen in Punkto Hypochondrie aufgeräumt!
Man weiß heute bespielsweise, dass bei einer Krankheit wie Morbus Basedow (Schildrüsenerkrankung) die Schildrüsenwerte noch im Normalbereich sein können, für die erkrankte Person die Abweichung aber eine schwere Erkrankung als Konsequenz haben kann! Dies ist sozusagen dann die hochsensible körperliche Ausprägung! Und, Zweiflern sei gesagt, dass dies medizinisch erwiesen ist, dass man krank sein kann, obwohl die allgemeingültigen Werte im grünern Bereich sind!
Um das zu verstehen muss eine Grundbereitschaft an Verstehen wollen vorhanden sein!
Ich habe für euch noch einen link zu einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung, der sich mit "Niedersensibilität" befasst.
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/am_nullpunkt_des_sozialen_1.582101.html?printview=true
Lieben Gruß, Gretchen
Info: zu den 40 Foren sei gesagt, dass "Werbung a) üblich ist, wenn man ein neues Forum startet und eine Thematik bekannt machen möchte, und dass ich dort in den letzten 6 Monaten geschrieben habe, also nicht in 40 Foren gleichzeitig!
[/quote]
Zuletzt bearbeitet von Gretchen am 10.03.10 - 17:37, insgesamt einmal bearbeitet |
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katja291266 Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 26.04.2005 Beiträge: 11331 Wohnort: im hohen Norden
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Verfasst am: 10.03.10 - 17:34 Titel: |
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| Terrorkäfer hat Folgendes geschrieben: |
| Demnach bleibt momentan nur die Selbstdiagnose über solche Tests. |
Ich habe mich zwischenzeitlich auch durch die eine oder andere Seite im Netz gelesen. Dabei habe ich mich in meiner Meinung bestätigt gesehen. Man kann sich darauf ausruhen, dass man weiß, dass man überempfindlich ist oder man sucht sich Hilfe, um zu lernen, damit besser umgehen zu können. Eine solche Therapie wird offensichtlich sogar von der Krankenkasse bezahlt.
Es geht nämlich noch viel weiter, als bisher geschrieben wurde. Und da wären wir wieder bei der Suche nach den Ursachen. Ist der Grund vielleicht ein Nervenleiden? Wurde die Überempfindlichkeit vielleicht durch ein Ereignis ausgelöst?
Mich nerven laute Geräusche und ich kann sehr gut die Stimmungen von anderen Menschen auffangen. Deshalb bin ich aber trotzdem nicht sensibler als die meisten anderen Menschen. |
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Terrorkäfer Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 26.11.2005 Beiträge: 12806
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Verfasst am: 10.03.10 - 17:37 Titel: |
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@saurerDrops
Hmm...
Meinst du also man kann es "therapieren" wenn jemand einfach überdurchschnittlich empfindlich reagiert auf
- Lärm
- Gerüche
- Schmerzen
bzw. dies einfach stärker wahrnimmt ? |
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Akilah Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 02.10.2009 Beiträge: 3921
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Verfasst am: 10.03.10 - 17:42 Titel: |
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| Terrorkäfer hat Folgendes geschrieben: |
Meinst du also man kann es "therapieren" wenn jemand einfach überdurchschnittlich empfindlich reagiert auf
- Lärm
- Gerüche
- Schmerzen
bzw. dies einfach stärker wahrnimmt ? |
Es gibt für viele Wahrnehmungsstörungen Therapien, dabei lernt man dann, damit umzugehen, Filter aufzubauen. Denn wenn man seine veränderte Wahrnehmung als nachteilig oder belastend empfindet, muss es wohl als Störung bezeichnet werden.
Zuletzt bearbeitet von Akilah am 10.03.10 - 17:44, insgesamt einmal bearbeitet |
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Gretchen Power-User

Anmeldungsdatum: 03.03.2010 Beiträge: 53
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Verfasst am: 10.03.10 - 17:43 Titel: |
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Hallo Katja,
unsere postings haben sich glaub ich überschnitten -
Hochsensibilität ist eine art "Nervenleiden", es ist eine neurologische
Besonderheit und wie bei nervenleiden kann man hier eben auch nur mit Vermeidung und Abgrenzung von überstimulierenden Impulsen
kontern - dazu bedarf es des Wissens darum
| Zitat: |
Samuel Pfeifer führt in seinem Buch "Der sensible Mensch" (Brockhaus Verlag, 5. Auflage 2006) auf S.25 die Babyforschung an: offenbar reagieren etwa 15 bis 20 Prozent der Säuglinge auf diverse Reizquellen (z.B. überraschende Geräusche) mit signifikant mehr Anzeichen von ausgeprägtem Unbehagen als die Mehrheit der Kinder.
Häufig werden auch biologische Untersuchungen angeführt, die im Tierreich, unabhängig von der Tierart, eruiert haben sollen, dass Hochsensibilität (mit einem ähnlichen Prozentsatz) auch im Tierreich vorkommt.
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http://www.hochsensibilitaet.ch/content/e11223/e11769/index_ger.html
Lieben Gruß, Gretchen |
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saurerDrops Community-Mythos

Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 5756 Wohnort: 52"31' N , 13"24' O
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Verfasst am: 10.03.10 - 17:45 Titel: |
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Hohe Empfindsamkeit kann durch hormonelle Störungen genau so ausgelöst werden, wie durch bestimmte Mangelerscheinungen.
Denk doch nur mal an z.B. Wochenbettdepressionen. Ein „sich ergeben“ in eine solche Selbstdiagnose führt doch nur dazu, vor jeder Belastung zurückzuschrecken und eine ständige Schonhaltung einzunehmen. Was wiederum eine extrem hohe Belastung für Familie, Freunde, Kollegen etc. darstellt. Ich meine, es wäre in der Tat wichtig, sich nicht länger hinter dieser Selbstdiagnose zu verstecken, sondern nach den Ursachen für erhöhte Empfindsamkeit zu suchen. Ein erster Schritt für gretchen sollte sein, sich von diesen 40 Foren zu lösen. Das ist doch nicht das reale Leben. Dem sollte sie sich aber dringend stellen. |
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