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Deutschland soll die Griechen retten

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Politik & Wirtschaft

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Natalja.
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 7904
Wohnort: Oberfranken

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Es werden langsam aber sicher noch mehr Laender dazukommen. Die Vorteile des Euro Raums sind einfach zu verlockend.

Micha, welche Vorteile siehst du daraus?
Welche Länder aus dem bestehenden EU und außerhalb sind so stark, dass sie den Euro an der Oberfläche und vor dem Untergang halten können?
Jetzt schau mal: bei jedem "Vergehen" im finanziellem Raum des EU geht Euro runter. Die Staaten, die nicht so stark sind ziehen ihn hinter sich... was für einen Vorteil es für Deutsche ergibt, ist mir ein Rätsel... ausser, dass man sich als "Gemeinschaft" fühlt- keins.
Ich möchte, z.B. für meine Arbeit entsprechend entlohnt werden, d.h. für das Geld, was ich jetzt bekomme, mein Lebensstandart (er)halten. Bei dauerhaften Tief vom Euro wird es aber nix... Lohn bleibt gleich, jedoch meine Kaufkraft wird nicht gleich bleiben- sie sinkt.

Drück ich mich verständlich aus oder muss ich weit ausholen?
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no mainstream
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
no mainstream hat Folgendes geschrieben:

Der Euro ist weicher als die DM.

Glaube ich nicht. Auch wenn der Euro momentan schwaechelt, gewinnt er im langfristigen Mittel bestaendig gegenueber dem Dollar.

So oder so. Bei unserer geringen Inflations spricht doch nichts gegen eine etwas weichere Waehrung. Oder?
Immerhin werden damit Arbeitsplaetze gesichert. Da nehme ich gerne in Kauf, dass Benzin und Urlaub im Euro-Ausland etwas teurer sind.

Die Vorteile des momentan etwas schwachen Euros wiegen die Nachteile m.E. klar auf.

Cheers,
Misha


Ja was jetzt weicher oder härter. Question
Wenn jemand 150000€ auf demn Konto hat, sind in 4 Monaten 7000€ weg, ist doch nicht lustig.
Jetzige Benzinpreise übrigens auch nicht.
Die Ostblockländer mit ihren Weichwährungen mussten sehr teuer importieren.Bedenke das mal.
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no mainstream
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:24    Titel: Antworten mit Zitat

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Prof.Flimmerich hat Folgendes geschrieben:

Na ja, schön, dass ich mich beim Träumen in bester Gesellschaft weiss.


Gut gekonntert. Chapeau.

Cheers,
Misha

P.S. Wir koennen ja mal um eine Flasch Pomerol wetten. Ich bin mir sicher, dass der Euro Raum nicht auseinanderbrechen wird. Ganz im Gegenteil. Es werden langsam aber sicher noch mehr Laender dazukommen. Die Vorteile des Euro Raums sind einfach zu verlockend.


Komischerweise sind es immer Weichwährungsländer ( z B Serbien) die das verlockend finden, aber keine nordischen Hartwährungen oder Franken.

Wir sind das Weltsozialamt EU-ropa.
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drohne
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 27.06.2007
Beiträge: 6984
Wohnort: delfzijl

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

no mainstream hat Folgendes geschrieben:



Wenn jemand 150000€ auf demn Konto hat, sind in 4 Monaten 7000€ weg, ist doch nicht lustig.


in welchem EU-land ist das so?

Zitat:
Jetzige Benzinpreise übrigens auch nicht.


ich finds gut.... Wink

Zitat:
Die Ostblockländer mit ihren Weichwährungen mussten sehr teuer importieren.Bedenke das mal.


was denn?
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Natalja.
Community-Mythos
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 7904
Wohnort: Oberfranken

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

drohne hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
Jetzige Benzinpreise übrigens auch nicht.


ich finds gut.... Wink


Na du erst...wo bist du denn grad?
Also mir sind 1, 45 (+-) im Vergleich zur letzte Woche mit 1, 25 (+-) eindeutig zu fett...
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Surucucu
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Anmeldungsdatum: 27.10.2007
Beiträge: 3948
Wohnort: 200m neben der schönen Isar :-)

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Natalja,

du drueckst dich sehr verstaendlich aus.

Natalja. hat Folgendes geschrieben:
Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Es werden langsam aber sicher noch mehr Laender dazukommen. Die Vorteile des Euro Raums sind einfach zu verlockend.

Micha, welche Vorteile siehst du daraus?

Ein wesentlicher Vorteil fuer diese Laender, und auch Deutschland, ist dass sie weniger Geld fuer ihre Staatsanleihen und Schulden aufbringen muessen.
Hintergrund ist, dass speziell in Krisenzeiten Finanzanleger ihr Geld in grossen Waehrungsraeumen anlegen.
Ersehen kann man dies z.B. am Vergleich der 10-jaehrigen Staatsanleihen Deutschlands und Daenemarks. Obwohl DK die stabileren Finanzen hat, muessen sie 3,41% fuer ihre Anleihen bezahlen Deutschland kommt mit 3,14% davon. Der daenische Steuerzahler muss also feur den Schuldendienst ein Praemium bezahlen.


Natalja. hat Folgendes geschrieben:

Welche Länder aus dem bestehenden EU und außerhalb sind so stark, dass sie den Euro an der Oberfläche und vor dem Untergang halten können?

Mit Ausnahme P, GR und E sind dies praktisch alle Euro Laender. Irland faengt sich gerade und Italien scheint stabil zu sein.
Die aktuelle Situation ist sicherlich kritisch, aber der Euro Raum scheint die Kurve zu kratzen.

Natalja. hat Folgendes geschrieben:

Jetzt schau mal: bei jedem "Vergehen" im finanziellem Raum des EU geht Euro runter. Die Staaten, die nicht so stark sind ziehen ihn hinter sich... was für einen Vorteil es für Deutsche ergibt, ist mir ein Rätsel...

Bei einer schwaechelnden Waehrung werden Arbeitsplaetze in der Exportindustrie gesichert.

Natalja. hat Folgendes geschrieben:

ausser, dass man sich als "Gemeinschaft" fühlt- keins.
Ich möchte, z.B. für meine Arbeit entsprechend entlohnt werden, d.h. für das Geld, was ich jetzt bekomme, mein Lebensstandart (er)halten. Bei dauerhaften Tief vom Euro wird es aber nix... Lohn bleibt gleich, jedoch meine Kaufkraft wird nicht gleich bleiben- sie sinkt.

Da hast du sicherlich recht. Wenn der Euro ein dauerhaftes Tief hat, dan wird dein Lebensstandard sinken.
Wenn man sich aber den Kurs des Euro gegen den Dollar der letzten 10 Jahre anschaut
Link dann kann ich kein dauerhaftes Tief erkennen. Ganz im Gegenteil. Der Euro ist eine auesserst starke Waehrung.
Solange die Inflation in Deutschland als niedrig ist, habe ich keinerlei Problem damit wenn die Waehrung gegen den Dollar etwas verliert. Ganz im Gegenteil ich finde es gut um unsere Arbeitslosigkeit einzugrenzen.


Cheers,
Misha
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Cilon
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Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 2910
Wohnort: Germania Superior

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Cilon hat Folgendes geschrieben:
Nein, es war nicht nur ein Platz. Es waren ganz viele Plätze, an denen man die DM ohne Federlesens angenommen und umgetauscht hatte.

Moechtest du also behaupten, dass eine Waehrung die von 80 Mil Menschen benutzt wurde, weltweit genauso akzeptiert wurde wie eine Waehrung die von 350 Mil Menschen verwendet wird? Mach dich nicht laecherlich.

Na, dann fang schon mal, zu lachen. Und zwar über Dich.

Die Beliebtheit einer Währung nach der damit verbundenen Bevölkerungszahl zu bewerten, ist ziemlich kindlich.
Nach dieser abstrusen Theorie wäre der Schweizer Franken mit den rund 8 Millionen Eidgenossen so gut wie nirgends präsent. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der sfr ist weltweit eine der Währungen auf den vordersten Plätzen.

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Cilon hat Folgendes geschrieben:
Wenn Du an solchen gottverlassenen Orten bist, an denen man nur US-Dollars annimmt, ist es egal, ob man Deine DM oder Deine Euro NICHT annimmt.

Meine Freundin lebte zur Euro Einfuehrung in Manaus. Ich besuchte sie damals vor der Euro Einfuehrung und nachher.
DM konnte ich nicht eintauschen (also war ich auf meine Dollar angewiesen). Mit Euro war es kein Problem. q.e.d.

Aha. Manaus am Amazonas als der Nabel der Welt. Q. e. d.

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Cilon hat Folgendes geschrieben:
Jedenfalls habe ich keinerlei Unterschied zwischen der früheren Akzeptanz der DM und der heutigen Akzeptanz des Euro festgestellt, und ich bin nun wirklich in den hinterletzten Winkeln Asiens herumgekrochen.

Du behauptest also ernsthaft, dass eine Waehrung fuer 80 Millionen genauso akzeptiert ist als die fuer 350 Mill. Denk noch mal darueber nach, bevor ich dich auslache. Wink

Siehe oben.
China hat rund 1,6 Milliarden Einwohner. Und obwohl der Yuan (Renminbi) frei konvertierbar und frei handelbar ist, will niemand etwas von dieser Währung wissen. Dagegen vom Schweizer Franken mit etwa einem Zweihunderstel der dahinterstehenden Bevölkerung im Vergleich zu China. Quod erat demonstrandum....

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Cilon hat Folgendes geschrieben:
Ich möchte die DM wiederhaben! Und dafür bin ich auch gerne bereit, für eine innereuropäische Urlaubsreise meine DM in Franken, Franc, Peseten, Lire, Drachmen oder sonstwas zu tauschen. Das bisschen Mühe nehme ich gerne auf mich.... Cool

Es geht nicht um die Mühe sondern um den Umtauschverlust. Oder ist dir der auch egal?

Lieber eine betonharte Währung und kleine Umtauschverluste als eine butterweiche transeuropäische Kunstwährung, deren Stützungsverluste jeden angeblichen Umtauschverlust bei weitem übersteigen.

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
So oder so waere es interessant ob du rationale Gruende hast um den Euro abzuschaffen. M.E. bewaehrt er sich gerade jetzt. Arbeitsplaetze werden in Deutschland gesichert, da unsere Hauptexportpartner ihre Waehrungen nicht abwerten koennen.

Wo bewährt sich der Euro gerade jetzt? Dass er innerhalb weniger Wochen um 10 % an Wert verloren hat (das mag zwar für den Export in den Dollar-Raum gut sein, aber verteuert dafür vor allem die Ölimporte drastisch)?
Schonmal was von den PIIGS-Ländern gehört?
Du scheinst zu verdrängen, dass die Stabilisierung des Euro allein Deutschland jährlich mehrere Milliarden Euro kostet. Oder weisst Du es schlicht und einfach nicht?
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Surucucu
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Anmeldungsdatum: 27.10.2007
Beiträge: 3948
Wohnort: 200m neben der schönen Isar :-)

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

no mainstream hat Folgendes geschrieben:
Komischerweise sind es immer Weichwährungsländer ( z B Serbien) die das verlockend finden, aber keine nordischen Hartwährungen oder Franken.

Quatsch. Oder nennst du Oesterreich ein Weichwaehrungsland?
Auch in Schweden ist inzwischen eine Mehrheit der Buerger fuer den Euro.
So oder so. Es ziemlich egal ob ein Land den Euro verlockend empfindet. Solange sie den Test des WKM II nicht bestehen schaffen sie es so und so nicht in den Euro Raum.

Cheers,
Misha
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drohne
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Anmeldungsdatum: 27.06.2007
Beiträge: 6984
Wohnort: delfzijl

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Natalja. hat Folgendes geschrieben:
drohne hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
Jetzige Benzinpreise übrigens auch nicht.


ich finds gut.... Wink


Na du erst...wo bist du denn grad?
Also mir sind 1, 45 (+-) im Vergleich zur letzte Woche mit 1, 25 (+-) eindeutig zu fett...


bin zu hause aber heut abend muss ich wieder los.
zahlt ruhig noch mehr.... meine bonis mitte des jahres wird es freuen Laughing
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no mainstream
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
no mainstream hat Folgendes geschrieben:
Komischerweise sind es immer Weichwährungsländer ( z B Serbien) die das verlockend finden, aber keine nordischen Hartwährungen oder Franken.

Quatsch. Oder nennst du Oesterreich ein Weichwaehrungsland?
Auch in Schweden ist inzwischen eine Mehrheit der Buerger fuer den Euro.
So oder so. Es ziemlich egal ob ein Land den Euro verlockend empfindet. Solange sie den Test des WKM II nicht bestehen schaffen sie es so und so nicht in den Euro Raum.

Cheers,
Misha


Als Österreich in den € dazu kam, waren es erst nur Mitglieder einer -harten Währung.
Mir fallen just nicht alle Länder ein die den Euro nicht unbedingt brauchen und wollen, Norwegen, Finnland,Schweden, Schweiz, Dänemark.

Sehr interessiert ist Kroatien, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Ukraine, Türkei und man könnte endlos fortfahren.

Man konnte die DM im hintersten Winkel der Erde aufbewahren ( mehrere Jahre) in einem Weichwährungsland ohne Wertverluste, deshalb war sie begehrt.


Mit einer Weichwährung befindest du dich in bester Gesellschaft mit Ex-sozialistischen Ländern. Auch La Fontaine liebt diese Richtung und sieht es als Heilsbringer gegen Arbeitslosigkeit.


Zuletzt bearbeitet von no mainstream am 14.03.10 - 11:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Natalja.
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 7904
Wohnort: Oberfranken

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

drohne hat Folgendes geschrieben:


bin zu hause aber heut abend muss ich wieder los.
zahlt ruhig noch mehr.... meine bonis mitte des jahres wird es freuen Laughing


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Surucucu
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Anmeldungsdatum: 27.10.2007
Beiträge: 3948
Wohnort: 200m neben der schönen Isar :-)

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Cilon hat Folgendes geschrieben:
Nach dieser abstrusen Theorie wäre der Schweizer Franken mit den rund 8 Millionen Eidgenossen so gut wie nirgends präsent. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der sfr ist weltweit eine der Währungen auf den vordersten Plätzen.

Dan versuch mal Franken in einer Bank in Manaus einzutauschen. Ich bin damals mit DM gescheitert. Manaus ist ueberigens eine Industriestadt mit 1,3Mil Einwohnern. Nokia hat dort z.B. seine suedamerikanische Fertigungsanlagen.
Cilon hat Folgendes geschrieben:

China hat rund 1,6 Milliarden Einwohner. Und obwohl der Yuan (Renminbi) frei konvertierbar und frei handelbar ist, will niemand etwas von dieser Währung wissen. Dagegen vom Schweizer Franken mit etwa einem Zweihunderstel der dahinterstehenden Bevölkerung im Vergleich zu China. Quod erat demonstrandum....

Seit wann ist der Renminbi frei handelbar? Die chinesische Regierung haelt ihn doch kuenstlich an den Dollar gekoppelt. Daher interessiert sich niemand fuer die chin. Waehrung.
Wikipedia schreibt dazu:
Zitat:
Die chinesische Währung ist seit 1994 erst inoffiziell und später offiziell mit einer Bandbreite von 0,3 % an den US-Dollar gekoppelt


Cilon hat Folgendes geschrieben:

Lieber eine betonharte Währung und kleine Umtauschverluste als eine butterweiche transeuropäische Kunstwährung, deren Stützungsverluste jeden angeblichen Umtauschverlust bei weitem übersteigen.

Butterweiche Waehrung? Schau dir mal den Kurs des Euro vs. dem Dollar an.
Der Euro wird auch lieber als Reservewaehrung genommen als es bei der DM jemals der Fall war.

Surucucu hat Folgendes geschrieben:

Du scheinst zu verdrängen, dass die Stabilisierung des Euro allein Deutschland jährlich mehrere Milliarden Euro kostet. Oder weisst Du es schlicht und einfach nicht?

Dann poste mal einen entsprechenden Link. Ich bin schon gespannt.

Cheers,
Misha
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Surucucu
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Anmeldungsdatum: 27.10.2007
Beiträge: 3948
Wohnort: 200m neben der schönen Isar :-)

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

no mainstream hat Folgendes geschrieben:

Als Österreich in den € dazu kam, waren es erst nur Mitglieder einer -harten Währung.

Du liegst falsch. Italien und Griechenland hatten bereits den Euro. Genauso wie Portugal und Spanien.
no mainstream hat Folgendes geschrieben:

Mir fallen just nicht alle Länder ein die den Euro nicht unbedingt brauchen und wollen, Norwegen, Finnland,Schweden, Schweiz, Dänemark.

Mit Norwegen und der Schweiz liegst du richtig. In Schweden ist inzwischen die Mehrheit der Bevoelkerung fuer die Einfuehrung des Euros. Dänemark koppelt seine Waehrung an den Euro. Finnland hat ihn bereits.
no mainstream hat Folgendes geschrieben:

Sehr interessiert ist Kroatien, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Ukraine, Türkei und man könnte endlos fortfahren.

Du kannst sicherlich auch noch die Zentralafrikanische Republik dazu addieren. Nochmal. Deren Interesse ist irrelevant. Ob sie den WKM II schaffen ist entscheidend.

no mainstream hat Folgendes geschrieben:

Man konnte die DM im hintersten Winkel der Erde aufbewahren ( mehrere Jahre) in einem Weichwährungsland ohne Wertverluste, deshalb war sie begehrt.

Ich wiederhole mich: Der Euro ist als Reservewaehrung gefragter als die DM.

Cheers,
Misha


Zuletzt bearbeitet von Surucucu am 14.03.10 - 11:19, insgesamt einmal bearbeitet
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no mainstream
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Anmeldungsdatum: 10.03.2010
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

drohne hat Folgendes geschrieben:
no mainstream hat Folgendes geschrieben:



Wenn jemand 150000€ auf demn Konto hat, sind in 4 Monaten 7000€ weg, ist doch nicht lustig.


Zitat:
in welchem EU-land ist das so?


In jedem Euroland.

Zitat:
Jetzige Benzinpreise übrigens auch nicht.


ich finds gut.... Wink

Zitat:
Die Ostblockländer mit ihren Weichwährungen mussten sehr teuer importieren.Bedenke das mal.


was denn?


DU weisst die teuren Südfrüchte.
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Cilon
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Anmeldungsdatum: 09.07.2009
Beiträge: 2910
Wohnort: Germania Superior

BeitragVerfasst am: 14.03.10 - 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Cilon hat Folgendes geschrieben:
Nach dieser abstrusen Theorie wäre der Schweizer Franken mit den rund 8 Millionen Eidgenossen so gut wie nirgends präsent. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der sfr ist weltweit eine der Währungen auf den vordersten Plätzen.

Dan versuch mal Franken in einer Bank in Manaus einzutauschen. Ich bin damals mit DM gescheitert. Manaus ist ueberigens eine Industriestadt mit 1,3Mil Einwohnern. Nokia hat dort z.B. seine suedamerikanische Fertigungsanlagen.

Wen interessiert Manaus? Für die Bewertung von Währungspräferenzen schaue ich auf große Börsenplätze wie London, New York, Tokyo, Hongkong etc., aber doch nicht augerechnet nach Manaus..
Und was hat Nokia damit zu tun? Nokia betreibt bekanntlich auch eine Fertigung in Rumänien. Wertet dies etwa Rumänien auf?

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Cilon hat Folgendes geschrieben:
China hat rund 1,6 Milliarden Einwohner. Und obwohl der Yuan (Renminbi) frei konvertierbar und frei handelbar ist, will niemand etwas von dieser Währung wissen. Dagegen vom Schweizer Franken mit etwa einem Zweihunderstel der dahinterstehenden Bevölkerung im Vergleich zu China. Quod erat demonstrandum....

Seit wann ist der Renminbi frei handelbar? Die chinesische Regierung haelt ihn doch kuenstlich an den Dollar gekoppelt. Daher interessiert sich niemand fuer die chin. Waehrung.

Frei handelbar hat doch nichts mit einer Kopplung an eine Leitwährung zu tun!
Und selbst die Tatsache, dass der Yuan an den Dollar geloppelt ist, heisst noch lange nicht, dass sich jemand Yuan unters Kopfkissen legt, sondern immer noch US-Dollars bunkert, wenn überhaupt.
Falls Dir die Gründe für dieses Verhalten nicht klar sein sollten, erkläre ich sie Dir gerne.

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Cilon hat Folgendes geschrieben:
Lieber eine betonharte Währung und kleine Umtauschverluste als eine butterweiche transeuropäische Kunstwährung, deren Stützungsverluste jeden angeblichen Umtauschverlust bei weitem übersteigen.

Butterweiche Waehrung? Schau dir mal den Kurs des Euro vs. dem Dollar an.

Das war nicht die Stärke des Euro, sondern die Schwäche des Dollars.
Ist Dir die prinzipielle Funktion einer Schaukel bekannt?

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Der Euro wird auch lieber als Reservewaehrung genommen als es bei der DM jemals der Fall war.

Das behauptest Du.
Auch schon vor der Einführung des Euro hatten Devisenhändler und Devisenspekulanten ein gutsortiertes Portfolio mit guten Währungen wie DM, Yen, SFR, Pfund usw.

Surucucu hat Folgendes geschrieben:
Cilon hat Folgendes geschrieben:
Du scheinst zu verdrängen, dass die Stabilisierung des Euro allein Deutschland jährlich mehrere Milliarden Euro kostet. Oder weisst Du es schlicht und einfach nicht?

Dann poste mal einen entsprechenden Link. Ich bin schon gespannt.

Such Dir bitte die entsprechenden Informationen selbst, zumal die damit verbundenen Zusammenhänge sehr schwierig zu durchschauen sind.
Frag doch mal bei der DZB und bei der EZB nach, wie die Geldmengenumläufe und die Neuausgaben der Euros funktionieren.


Zuletzt bearbeitet von Cilon am 14.03.10 - 11:27, insgesamt einmal bearbeitet
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